Wochenende! Das Laptop bleibt zu. Es war wieder pralle Sonne angesagt. Der perfekte Fahrradtag?
Denn heute sollte es nach Palma gehen. Bequeme 20 Kilometer hin, bisschen Bummeln, 20 Kilometer zurück. Entlang der Küste mit nur bisschen Bergauf-Bergab. Was sollte da schon passieren?
Hinfahrt
Die ersten Kilometer kannte ich bereits von gestern. Erst auf der Straße und dann ziemlich schnell auf einen Radweg.



So ging es 12 Kilometer weiter, bis ich dann bemerkte, dass da hinten irgendetwas nicht stimmte – Platten Nummer 2. Ich wild auf fluchend vom Rad runter, Schaden begutachtet und bemerkt, dass ich klaro keinen Ersatzschlauch mehr hatte und auch kein Flickzeug. Noch ein paar Flüchen mehr bis die Repsol-Tanke nebenan kurz einen Hauch von Hoffnung versprühte, aber nach einem ¿Habla usted alemán? und etwas Englisch + Zeichensprache war klar, dass – Fahrradparadies hin oder her – keine Schläuche im Sortiment vorhanden waren.
Leicht verzweifelt ging ich in Gedanken durch, wie weit ich das Rad bis zum nächsten Ort zurückschieben musste (weit …), als mich ein älterer Herr auf Englisch ansprach und mir anbot, mich zu einem Fahrradladen zu fahren! Diesen fanden wir drei Kilometer entfernt in Portals Nous: Liberty Sport. Ein netter kleiner Laden mit Mieträdern, in dem es alles wesentliche zu kaufen gab. Der superfreundliche Mann hinter der Theke verkaufte mir zwei Schläuche, s.d. es mit einem halbwegs sicheren Gefühl weiterging.



Die restlichen Kilometer bis nach Palma Zentrum waren semi. Mal zusammen mit Autos auf der Straße und zu Beginn des Hafens auf der viel und schnell befahrenen Avinguda del Gabriel Roca mit ziemlich vielen Autos, s.d. ich mich auf den Gehweg verzog. Wenige Hundert Meter dafür bestens ausgebaute Radwege mit dafür nerviger Ampelregelung.
Hier die Hinfahrt bei ➡️ Komoot:
Rückfahrt
Nach ein paar Fotos machte ich mich auch gleich wieder auf den Rückweg, Allerdings verschlug es mich kurz auf die Ma-1. Leichte Panik machte sich breit und der erste Schlenker brachte mich zum Glück wieder schnell in Richtung Westen.
Der Rückweg war bekannt und daher wenig spannend, von einem kurzen Abstecher durch die Touri-Hochburg Magaluf abgesehen.
Die Heimreise bei ➡️ Komoot:
Den restlichen Tag verbrachte ich hauptsächlich im Wasser und zwar im Pool und mit einem kurzen Hüpfer ins Meer, an dem sehr kleinen und über eine endlose steile Treppe erreichbaren Strändchen Cala Bella Dona.


